Sehenswürdigkeiten

Was man in Osnabrück gesehen haben sollte

Eine Sehenswürdigkeit an sich ist die Altstadt Osnabrücks. Hier kann man Gebäude aus dem Klassizismus bewundern, zum Beispiel das Haus Tenge, in dem sich heute ein Gourmetrestaurant befindet. Auch Gebäude des Rokkoko und Fachwerkhäuser prägen das Bild der Altstadt. Zu den Fachwerkhäusern zählt zum Beispiel das Hotel Walhalla.

Mittelalterliches Flair versprüht der dreieckige Marktplatz Osnabrücks. Hier befinden sich das Rathaus des Westfälischen Friedens und die Marienkriche.

Die wichtigste Sehenswürdigkeit und Wahrzeichen der Stadt Osnabrück ist das Rathaus des Westfälischen Friedens. Osnabrück trägt ja auch den Titel Die Friedensstadt. Dieser kommt von der Rolle Osnabrücks in den Friedensverhandlungen nach dem 30-jährigen Krieg 1648. Wie in Münster wurde auch in Osnabrück der Westfälische Friede ausgehandelt.

Nach 25 Jahren Bauzeit wurde das Rathaus Osnabrücks 1512 fertig gestellt. Es ist im spätgotischen Stil gebaut. Im Friedenssaal des Rathauses hängen 42 Portraits von europäischen Gesandten des Friedenskongresses sowie den Herrschern dieser Zeit, zum Beispiel ‘Sonnenkönig’ Ludwig XIV.

Das Osnabrücker Schloss zählt ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Es ist im Barockstil gebaut und stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Seit 1974 befindet sich hier die Verwaltung der Universität Osnabrück. Der Schlossgarten ist über drei Hektar groß.

Im Ledenhof befindet sich die älteste Spindeltreppe Norddeutschlands. Der Ledenhof befindet sich gegenüber dem Schloss, in der Nähe der Katharinenkirche. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert fungierte der Ledenhof als Herrenhaus eines Adelshofes. Im Treppenturm befindet sich die Spindeltreppe. Im Renaissance-Saal finden heute kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen statt.

Mehrere Türme und Wehranlagen erinnern an längst vergangene Zeiten. Auch viele Kirchen Osnabrücks sind einen Abstecher wert. Sehenswert sind zum Beispiel der Dom Sant Peter, die Johanniskirche, die Katharinenkirche, die Marien- und die Lutherkirche.

Der Botanische Garten in Osnabrück beeindruckt nicht nur Biologen. Der Garten wurde von der Universität Osnabrück angelegt. Die Universität nützt den Botanischen Garten zu Forschungs- und Lehrzwecken. Er ist aber auch für Gäste und Bürger der Stadt nutzbar – ein Ort der Erholung, an dem man spazieren gehen und sich vom Alltag erholen kann. Das Regenwaldhaus im botanischen Garten sollte man wegen der exotischen Pflanzen und wegen der Schmetterlinge und Frösche gesehen haben.